Lebensstationen - Brüder Grimm - Grimm-Jahr 2014
auf Karte zeigen
Legende schließen
Karte schließen Karte im Vollbild öffnen

Reiseplaner (0 Artikel)

Es befinden sich 0 Artikel in Ihrem Reiseplaner:

Reiseplaner drucken

Brüder Grimm

Zu den Bereichen:
  • Drucken

Lebensstationen

Das Geburthaus der Brüder Grimm in Hanau, © Stadt Hanau Bild vergrößern
Das Geburtshaus
© Stadt Hanau

Der Lebensweg von Jacob und Wilhelm Grimm ist durch viele Stationen gekennzeichnet; einen großen Teil dieses Weges gehen die Brüder in enger Verbundenheit, zeitweise mit Schwester Lotte und "Malerbruder" Ludwig Emil.

Hanau
1785: Am 4. Januar wird Jacob Grimm geboren, als Sohn des Hofgerichtsadvokaten und Stadtschreibers Philipp Wilhelm Grimm und seiner Ehefrau Dorothea Grimm, geb. Zimmer.

1786: Am 24. Februar kommt Wilhelm Grimm zur Welt.

1790: Am 14. März wird Ludwig Emil Grimm geboren.


Steinau
1791: Umzug der Familie Grimm von Hanau nach Steinau, wo der Vater die Stelle eines Amtmannes für Steinau und Schlüchtern antritt.

1793: Am 10. Mai (andere Quellen geben den 10. März an) wird die einzige Schwester der Brüder, Charlotte Grimm, geboren.

1796: Tod des Vaters Philipp Wilhelm Grimm.


Kassel
1798: Jacob und Wilhelm Grimm ziehen nach Kassel, um dort das Lyceum Fridericianum zu besuchen.


Marburg
1802: Jacob nimmt in Marburg das Studium der Rechte auf.

1803: Wilhelm folgt seinem Bruder nach Marburg, um dort ebenfalls Jura zu studieren.

Kassel
1803: Ludwig Emil Grimm wird Schüler des Lyceum Fridericianum in Kassel.

1805: Dorothea Grimm zieht mit den jüngeren Kindern von Steinau nach Kassel; Ludwig Emil Grimm studiert an der Akademie in Kassel.

1806: Jacob wird Sekretär beim hessischen Kriegskollegium in Kassel; Wilhelm besteht das juristische Examen in Marburg.

1807: Jacob scheidet aus dem Amt, Kassel wird Hauptstadt des neu geschaffenen "Königreichs Westphalen" unter der Regentschaft von Jérôme Bonaparte, dem Bruder Napoleons.

1808: Mutter Dorothea Grimm stirbt; Jacob wird Königlicher Bibliothekar bei Jérôme.

1809: Jacob wird Staatsratsauditor in der Regierung Jérômes; Ludwig Emil nimmt das Studium an der neu gegründeten Kunstakademie in München auf.

1812: Die Erstausgabe der "Kinder- und Hausmärchen", gesammelt und bearbeitet von den Brüdern, erscheint.

1813: Die Ära Jérôme ist zu Ende, das Kurfürstentum Hessen wird wiederhergestellt. Jacob wird Legationssekretär und reist nach Frankreich.

1814: Wilhelm wird Bibliothekssekretär in Kassel; Jacob erfüllt diplomatische Aufgaben in Wien und Paris.

1815: Jacob nimmt am Wiener Kongress teil.

1816: Jacob wird Bibliothekar an der Kurfürstlichen Bibliothek in Kassel.

1819: Die Marburger Universität verleiht Jacob und Wilhelm Grimm die Ehrendoktorwürde.

1822: Schwester Charlotte Grimm heiratet den späteren kurhessischen Minister Ludwig Hassenpflug.

1825: Wilhelm heiratet die Apothekertochter Dorothea Wild; Ludwig Emil gründet mit Gerhardt Wilhelm von Reutern die Willingshäuser Malerkolonie.

1828: Wilhelms Sohn Herman wird geboren.

1829: Jacob und Wilhelm erhalten einen Ruf an die Universität Göttingen.


Göttingen
1830: Jacob wird Bibliothekar und Professor in Göttingen, Wilhelm wird ebenfalls zum Bibliothekar bestellt.

1831: Wilhelm wird außerordentlicher Professor.

1832: Ludwig Emil erhält eine Anstellung als Professor und Lehrer der historischen Malklasse an der "Akademie der Bildenden Künste" in Kassel.

1833: Die Schwester Charlotte stirbt.

1835: Wilhelm wird ordentlicher Professor.

1837: Jacob und Wilhelm beteiligen sich am Protest der "Göttinger Sieben" gegen den Verfassungsbruch des neuen Königs Ernst August in Hannover und werden deshalb aus dem Staatsdienst entlassen; Jacob kehrt nach Kassel zurück.


Kassel
1838: Auch Wilhelm zieht zurück nach Kassel; Beginn der Arbeit am "Deutschen Wörterbuch".

1840: Jacob und Wilhelm erhalten einen Ruf an die Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

Berlin
1841: Die Brüder siedeln von Kassel nach Berlin um.

1842: Jacob wird mit dem preußischen Orden "Pour le Mérite" ausgezeichnet

1846: Jacob übernimmt den Vorsitz bei der Germanistenversammlung in Frankfurt.

1847: Die Germanistenversammlung in Lübeck findet ebenfalls unter Jacobs Vorsitz statt.

1848: Jacob wird Abgeordneter in der ersten Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche; er gibt seine Lehrtätigkeit auf.

1852: Wilhelm gibt seine Lehrtätigkeit auf.

1859: Am 16. Dezember stirbt Wilhelm in Berlin, er wird auf dem Friedhof der Matthäusgemeinde Berlin beigesetzt.

1863: Ludwig Emil stirbt am 4. April in Kassel. Er wird auf dem Kasseler Hauptfriedhof begraben.

1863: Am 20. September stirbt Jacob in Berlin, er wird auf dem Friedhof in Berlin beigesetzt, wo auch sein Bruder Wilhelm ruht.

Suchen & Buchen

Sie suchen Veranstaltungen
Wann?
Wo? ganz Nordhessen
Detailsuche
Gefördert durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK).
© Regionalmanagement Nordhessen GmbH - D-34117 Kassel - Tel. +49 (0) 561-97062-12 - E-Mail